Re: Deutschland, quo vadis Spezial - Wahlen, davor und danach
Verfasst: 25.03.2026, 15:30
von Uel
Nein, liebe Frau Schwesig, es geht nicht um Sie, sondern ums Land.
Liebe Maxi, wenn das nicht bezeichnend für unsere Zeit ist, dass Du diesen Satz schreiben musstest.
Selbst ein Egomane wie Helmut Kohl hätte wenigstens soviel politisches Gespür gehabt, dass ihm so ein Satz niemals über die Lippen gekommen wäre.
Was heißt das nun?
Schwesig kann noch nicht einmal Diplomatie!
Re: Deutschland, quo vadis Spezial - Wahlen, davor und danach
Verfasst: 25.03.2026, 22:18
von maxikatze
Im bayerischen Wülfershausen prüfen Ermittler eine mögliche Wahlmanipulation. Nach Durchsuchungen läuft ein Verfahren gegen den Bürgermeister, der die Vorwürfe einräumt.
Das Strafmaß bei einer Wahlfälschung liegt bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe.
Briefwahlen sollten aus nachvollziehbaren Gründen m.M. nur in absoluten Ausnahmefällen gestattet werden. Jeder weiß, wann Wahlen stattfinden und man kann sich lange vorher darauf einstellen und dementsprechend planen. Nur aus Bequemlichkeitsgründen einer Briefwahl den Vorzug zu geben, sollte nicht länger möglich sein.
Wird Zeit, dass endlich online Wahlen Einzug halten.
Re: Deutschland, quo vadis Spezial - Wahlen, davor und danach
Verfasst: 26.03.2026, 09:25
von AlexRE
Online kann man auch betrügen.
Re: Deutschland, quo vadis Spezial - Wahlen, davor und danach
Verfasst: 26.03.2026, 10:53
von maxikatze
AlexRE hat geschrieben: 26.03.2026, 09:25
Online kann man auch betrügen.
Es wird schon schwieriger mit dem Betrügen, wenn man seine Perso-Nummer und/oder Steuer ID eingeben muss.
Wer weder PC noch Smartphone besitzt, kann ins Rathaus gehen und dort seine Stimme per Mausklick abgeben.
Die Zahlen könnten nach Wahlkreis und Wahlbezirk aufgeschlüsselt direkt an den Bundeswahlleiter weitergeleitet werden.
Bei Online -Wahlen muss am Wahltag kein Personalaufwand mehr betrieben werden, wie in einem Wahllokal. Der bergeweise Papierverbrauch fällt dann auch weg. Für schwer Pflegebedürftige in Pflegeheimen, könnte weiterhin Briefwahl möglich sein.
Seit dem Jahr 2001 verfolgt die deutsche Bundesregierung das Ziel, stufenweise internetbasierte Volksvertreterwahlen einzuführen. Dazu wurde bereits im Oktober 2000 eine Arbeitsgruppe im Bundesinnenministerium eingerichtet. Bis zur ursprünglich im Jahr 2006 vorgesehenen Bundestagswahl sollten zunächst die Wahllokale untereinander vernetzt werden.
...
Das Gericht kommt zu dem Schluss, dass diese Voraussetzung in der näheren Zukunft nicht erfüllt werden kann.
Es hat sich also seit 25 Jahren nichts auf dem Gebiet getan. Ist die Gruppe eingeschlafen? Wenn das in dem Tempo so weitergeht, tut sich auch in 250 Jahren nichts.
Hier in Deutschland höre ich zu oft, was alles nicht geht, anstatt zu liefern.
Re: Deutschland, quo vadis Spezial - Wahlen, davor und danach
Verfasst: 27.03.2026, 18:01
von Staber
Moin!
Merz und Co. machen nach den Landtagswahlen wohl so weiter wie bisher. Hat denn jemand ernsthaft etwas anderes erwartet?
Wenn Wahlen etwas ändern würden, würde man sie verbieten. Eine Umkehr der Politik würde ja bedeuten „Eingeständnis, wir haben Fehler gemacht“.
Zur Grundausbildung jedes Politikers gehört „gestehe niemals einen Fehler ein und finde auf jede Frage ein Antwort. Auch wenn du in Richtung „Bullshit“ abdriftest, die Mehrheit der Zuhörer wird diesen Bullshit nicht verstehen“.
Ohne Schmerz beim Untertan wird es keine Umkehr geben, der Aufschlag wird kommen.
Re: Deutschland, quo vadis Spezial - Wahlen, davor und danach
>>2004 erwähnte der Autor Roman Grafe in seinem Buch Deutsche Gerechtigkeit – Prozesse gegen DDR-Grenzschützen und ihre Befehlsgeber, dass Hüber 1989 als Politoffizier im Berliner Grenzregiment 33 (Treptow) diente. In Hübers Abschnitt wurde am 5. Februar 1989 Chris Gueffroy, das letzte Opfer, das durch Waffeneinsatz an der innerdeutschen Grenze ums Leben kam, erschossen.<<
Wie kann es sein, dass diese Figur, die zu DDR-Zeiten von seiner zweifelhaften Gesinnung so sehr überzeugt und nicht bloß ein unbedeutender Mitläufer, sondern damals schon eine hohe Position im Kampf gegen den “Klassenfeind” innehatte, im vereinigten Deutschland in die jetzige Position gelangen konnte und genau so schwafelt, wie er's in der DDR gelernt und verinnerlicht hat?
Re: Deutschland, quo vadis Spezial - Wahlen, davor und danach
>>2004 erwähnte der Autor Roman Grafe in seinem Buch Deutsche Gerechtigkeit – Prozesse gegen DDR-Grenzschützen und ihre Befehlsgeber, dass Hüber 1989 als Politoffizier im Berliner Grenzregiment 33 (Treptow) diente. In Hübers Abschnitt wurde am 5. Februar 1989 Chris Gueffroy, das letzte Opfer, das durch Waffeneinsatz an der innerdeutschen Grenze ums Leben kam, erschossen.<<
Wie kann es sein, dass diese Figur, die zu DDR-Zeiten von seiner zweifelhaften Gesinnung so sehr überzeugt und nicht bloß ein unbedeutender Mitläufer, sondern damals schon eine hohe Position im Kampf gegen den “Klassenfeind” innehatte, im vereinigten Deutschland in die jetzige Position gelangen konnte und genau so schwafelt, wie er's in der DDR gelernt und verinnerlicht hat?
Dieser Knaller kommt gerade noch rechtzeitig, um unentschlossene Wähler in Sachsen-Anhalt der AfD zuzutreiben. Die Linksextremen in Deutschland sind wirklich so dumm, dass es brummt.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Einpeitscher der Mauerschützen wegen Anstiftung zum Mord vor Gericht gestellt gehören.
Re: Deutschland, quo vadis Spezial - Wahlen, davor und danach
Verfasst: 12.08.2026, 18:41
von maxikatze
Alex schrieb:
Die Linksextremen in Deutschland sind wirklich so dumm, dass es brummt.
Deren Amtsträger sind nicht dumm, sondern gefährlich.
Re: Deutschland, quo vadis Spezial - Wahlen, davor und danach
Verfasst: 12.08.2026, 19:47
von Staber
Maxi schrieb;
Deren Amtsträger sind nicht dumm, sondern gefährlich.
Genau werte Maxi!
Ich kenne persönlich einige Leute bei der Bundespolizei. Wenn ich diesen Typen da in der Uniform der Bundespolizei sehe und erst jetzt durch die Berichterstattung seine Biografie kenne, dann wird mir ganz übel. Ich finde, das ist ein Skandal, an dem man dran bleiben sollte und zu dem ich bislang erstaunlich wenig von der sogenannten Bundespolitik höre.
Schon die „Entnazifizierung“ hatte nicht geklappt, geschweige die „Entkommunistifizierung“.Deutschland hat wirklich ein Problem mit Fachkräften. Aber ganz anders als viele denken.