Re: Bundespräsident Gauck
Verfasst: 20.06.2014, 17:23
Ich halte den Vorwurf für völlig absurd. Jeder Mensch hat ein angeborenes und unveräußerliches Recht auf Streben nach Glück. Das ist eine naturgegebene (und damit ggfs. gottgewollte) Selbstverständlichkeit, die seit der amerikanischen Revolution sogar ganz offiziell ausdrückliches Staatsziel neuzeitlicher Verfassungsdemokratien ist. Ein dogmatischer Puritaner, der sich daran stört, hat in einem politischen Amt in einer westlichen Demokratie absolut nichts verloren.maxikatze hat geschrieben:Ich sehe, du stösst dich auch an dem Vorwurf, die Deutschen seien glückssüchtig.AlexRE hat geschrieben:Den Gefallen wird er den "glückssüchtigen" Deutschen nicht tun, schon um kein Suchtverhalten zu begünstigen.
Ist aber immer noch besser als wären wir ein kriegstreiberisches Völkchen.
och sei doch nicht so, die Linken wollen doch nur mit redenAls Kriegshetzer musste Gauck sich von einem Landespolitiker titulieren lassen, dabei formulierte er nur die amtliche Staatspolitik – dafür sollte er geschützt werden
ja nu, sind wir das den nicht schon gewöhnt von unseren Landsmänner und Frauen? Doch und wie.Kam hat mal ein Kleine möchte gerne Politiker mal was gesagt schon gibs im netz ein Tobsuchtsanfall und keine weis eigentlich richtig warum. Aber Hauptsächlich wir haben mit Gebrüllt. ob wohl es eine Meinung war, die eigentlich nicht relewannt war. Aber egal.Die Deutschen haben seit jeher ein ziemlich schizophrenes Verhältnis zu ihren Bundespräsidenten. Irgendwie soll das Staatsoberhaupt, obwohl verfassungspolitisch ein pouvoir neutre, eine neutrale Instanz über den politischen Kämpfen, möglichst häufig politische Wegweisungen geben – aber wehe, er sagt einmal etwas Prononciertes: Schon gibt es Ärger. Hält er sich aber wohlweislich zurück, heißt es recht bald: Was macht der eigentlich? Man hört ja rein gar nichts von ihm!
Kritik muss man sagen dürfen aber man sollte bei de Wahrheit bleiben und da Hapert es bei so manchen Linken Politiken. Ich kann ja Verstehen das die Bevölkerung es gerne Hört ich auch aber die Wahrheit sieht eben anders aus.. Aber eigentlich wissen es die Linken Politiken das sie da etwas schwindeln, oder Glaubt wirklich eine/r von denen das man mit Taliban und co Kaffee Trinken gehen kann und dann ist alles ok?Neu hingegen ist die Unverschämtheit, mit der inzwischen einige Figuren mehr oder weniger zweiten Ranges, den Bundespräsidenten als Watschenmann ihrer Ressentiments behandeln. So hatte der Brandenburger Landtagsabgeordnete Norbert Müller – Müller, den Namen wird man sich merken müssen! – es für angebracht gehalten, Joachim Gauck einen "widerlichen Kriegshetzer" zu nennen, nur weil Gauck die pure Selbstverständlichkeit formulierte, dass man im Falle schwerster internationaler Menschheitsverbrechen den Einsatz von Waffen nicht prinzipiell ausschließen dürfe. (Übrigens, wenn diese Erinnerung – ohne die die Existenz einer Bundeswehr gar keinen Sinn ergäbe – schon Kriegshetze sein soll, was sagen denn diese Linkspolitiker zu dem tatsächlichen Tun von Wladimir Putin in Sachen Krim und Ukraine?)
Sei's drum: Das war nicht der erste Fall. Schon gegenüber Horst Köhler hatte Grünen-Chef Trittin die Frechheit besessen, ihn der "Kanonenboot-Politik" zu bezichtigen, nur weil Köhler erklärt hatte, weshalb Deutschland sich mit militärischen Mitteln an der Sicherung der Freiheit der Meere beteiligt – in jenem Fall beim Kampf gegen Piraten vor der Küste Somalias. Als niemand Köhler beisprang, der sich ja nicht selbst gegen Trittins Ausfall zur Wehr setzen konnte, war er so verbittert, dass dies sicherlich zu seinem Rücktritt beitrug. Gauck hat sicherlich stärkere Nerven und verzichtet auf eine durchaus mögliche Strafverfolgung Müllers – aber muss ein Bundespräsident sich derlei gefallen lassen? Gibt es denn niemand, der dazu berufen wäre, solche Unverschämtheiten, die langsam von einem Sittenverfall künden, von Amts wegen zurückzuweisen?
Bei Herrn Gauck weis man nie wo man dran ist! Auch jetzt wieder mit der Diätenerhöhung unserer Parlamentarier.Hoppla hopp ist bei den Diäten schon immer der falsche Weg gewesen. Wieso lernen das unsere Politikmanager nicht! Wenn die Opposition zu klein ist , das ist ja nun mal , um Gesetze bremsen zu können , wird die Rolle des Tugendhüters für den Bu.Prä. nicht automatisch größer .Aber er kann , von Fall zu Fall, den Regierenden klar machen , dass sie mit ihrer Machtfülle ganz besonders behutsam umzugehen haben . Deshalb wäre es schön , wenn Gauck sich jetzt nicht wichtiger nimmt , als er ist . Mein Vorschlag wäre : Wie wäre es, die Abgeordneten bekämen lediglich ein Gehalt, das sich am Mindestlohn orientierte? Angenommen es betrüge das Zwanzigfache des Mindestlohnes? Oder, seien wir nicht so kleinlich, das Fünfzigfache?aber die Wahrheit sieht eben anders aus..

Irgendwie passt der Text nicht zu einem Helm der DDR - Volksarmee ...maxikatze hat geschrieben:
Oder so?So besser???

Sogar Angela Merkel hatte sich ursprünglich gegen Gauck als Präsidentschaftskandidat gewehrt und zunächst Wulff vorgezogen. Das will schon etwas heißen ...Staber hat geschrieben:Blaues Wunder
Beim Amtsantritt des Herrn G. sagte Gesine Lötzsch, dass wir mit dem noch unser blaues Wunder erleben werden. Jetzt liefert er uns laufend Beweise für die Richtigkeit dieser Voraussage