Neue Richtung

Die Organisation unseres Teilnehmers K Hanisch

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Neue Richtung

Beitragvon AlexRE » Mi 22. Jul 2015, 01:38

Die Seite der Organisation:

http://neuerichtung.de/
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Neue Richtung

Beitragvon Staber » Mi 22. Jul 2015, 11:26

Dann werden wir uns mal für die " Neue Richtung " interessieren.

Gruß Staber
Geizige Menschen sind unangenehme Zeitgenossen - aber angenehme Vorfahren!

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Re: Neue Richtung

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Mi 22. Jul 2015, 11:33

Staber hat geschrieben:Dann werden wir uns mal für die " Neue Richtung " interessieren.

Gruß Staber


Kannst du gerne machen
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Runde Tische der Demokratischen Opposition

Beitragvon K Hanisch » Mi 29. Jul 2015, 00:00

Folgenden Aufruf der Bürgerbewegung "Neue Richtung" möchte ich gern zur Diskussion stellen, so wie generell das Thema diskutiert werden sollte, was Runde Tische in unserer bürgerfernen Gesellschaft bewirken könnten




Gründet Runde Tische der Demokratischen Opposition!


Ende November 1989 lud die Oppositionsgruppe Demokratie Jetzt unter Mitwirkung u.a. von Ulrike Poppe und Wolfgang Ullmann in der damaligen DDR zu Gesprächen am „Runden Tisch“ ein. Dabei sollten sich Vertreter der etablierten Parteien, oppositioneller Gruppen, der Gewerkschaften und der Kirche gleichberechtigt gegenübersitzen und über neue Wege zur Lösung der Probleme des Landes verhandeln.

25 Jahre später ruft die neutralistische Bürgerbewegung Neue Richtung auf, „Runde Tische der demokratischen Opposition“ zu gründen, welche alle oppositionellen und demokratisch gesinnten Gruppen und Einzelpersonen zusammenbringen, um ein starkes Bündnis für einen grundsätzlichen politischen Kurswechsel zu schaffen.

Sowohl auf lokaler Ebene vor Ort, wo es gilt, Widerstand gegen Fehlentwicklungen wie Privatisierung von öffentlichem Eigentum zu leisten oder sich für mehr Bürgermitbestimmung einzusetzen, als auch auf Bundesebene, wo es noch viel mehr Mißstände gibt, können Runde Tische einen wichtigen Beitrag leisten.

Auf nationaler Ebene sind wichtige zukunftsweisende Themen wie z.B. eine neue demokratische Verfassung, der Wunsch nach Volksentscheiden, Altersarmut, Arbeitslosigkeit, ein Friedensvertrag, die fortlaufenden Kriegseinsätze der Bundeswehr, ein gerechtes Wirtschaftssystem, ein besseres Bildungs- und Gesundheitssystem, die Zerstörung unserer Umwelt usw. für die es Antworten zu suchen gilt.

Den Schwerpunkt wollen wir aber vorerst auf die Runden Tische in den Kommunen und Kreisen legen, weil dort die Möglichkeit, etwas im Sinne der Menschen dieses Landes zu bewirken, größer ist, als auf Bundesebene.


Alle demokratischen Kräfte und Menschen müssen sich lose vernetzen, um ihre Interessen gegen das herrschende Machtkartell durchzusetzen! Dies kann völlig selbstständig geschehen oder in dem man sich mit uns in Verbindung setzt.

„Du wirst gebraucht!“

Dein Engagement ist gefragt! Denn jeder kann irgendetwas beitragen für eine bessere Gesellschaft!


Bürgerbewegung Neue Richtung
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Re: Neue Richtung

Beitragvon AlexRE » Mi 29. Jul 2015, 00:27

Alle demokratischen Kräfte und Menschen müssen sich lose vernetzen, um ihre Interessen gegen das herrschende Machtkartell durchzusetzen! Dies kann völlig selbstständig geschehen oder in dem man sich mit uns in Verbindung setzt.


Diesen Ansatz verfolgt GG-Aktiv seit jeher, so wie die Plattform-Leipzig und RA Krauses Querdenkerforum auch. Das ist allerdings leichter gesagt / geschrieben als getan. Derzeit ist das Resumee eindeutig negativ. Die Piratenpartei "vom Shistorm verweht", die AfD zerbrochen und in den vielfältigen Gruppierungen der außerparlamentarischen demokratischen Opposition kochen alle Akteure nur ihr eigenes Süppchen und wollen nicht über den Tellerrand hinausschauen.

Wir müssen anfangen, aus eigenen Fehlern zu lernen, sonst kostet es das korrupte Establishment noch in 50 Jahren nur ein müdes Grinsen, was in Deutschland an demokratischen Initativen von unten entsteht bzw. nicht entsteht.
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Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Neue Richtung

Beitragvon maxikatze » Mi 29. Jul 2015, 07:56

Alex schrieb:
Derzeit ist das Resumee eindeutig negativ.

Ja - leider. Sogar Versuche, kleinere Gruppierungen und Parteien für einen kleinen gemeinsamen Nenner für eine gewisse Zeit zusammenzubringen, sind aus Gründen der Profilierungssucht und Eitelkeiten gescheitert. Aber man muss ja nicht gleich aufgeben.
Frauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit.
Susan Brownell Anthony,
amerikanische Frauenrechtlerin 1820-1906




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Re: Neue Richtung

Beitragvon Staber » Mi 29. Jul 2015, 11:00

Kopie aus Bürgerbewegung Neue Richtung
W E N N A L L E M I T M A C H E N . . .


... kann es ein demokratisches Deutschland geben, in dem sich der Wille des Volkes in der Regierungspolitik widerspiegelt

http://neuerichtung.de/service/index.html

Zweifelsohne scheinen viele Menschen weiterhin dem System hörig, verfallen zunehmend in diverse ausweglose Abhängigkeiten.Deshalb ist es schwer, im Volk ein Umdenken herbei zu rufen. Dennoch existieren inmitten funktionierender Bürger kleine, rebellische Gruppen, die Systemfehler nutzen, um zwischenmenschliche Werte zu implementieren. Kein leichter Weg, denn am Herrschersystem angeschlossene Menschenmassen fungieren oftmals als Systemwächter zwecks Aufwertung der eigenen Reputation.
Demzufolge sind Konflikte unumgänglich, und genau da liegt das eigentliche Problem: Aus Angst vor „Verrat“ entstehen aus anfänglich vielversprechenden Aktionsgruppen kleinere, oftmals zerstrittene subkulturelle Splittergruppen.Und das war es dann.

in dem sich der Wille des Volkes in der Regierungspolitik widerspiegelt

Wie man sieht , will das Volk keine Veränderungen.Leider! Man sieht es an den Wahlen.
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Re: Neue Richtung

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Mi 29. Jul 2015, 11:06

maxikatze hat geschrieben:Alex schrieb:
Derzeit ist das Resumee eindeutig negativ.

Ja - leider. Sogar Versuche, kleinere Gruppierungen und Parteien für einen kleinen gemeinsamen Nenner für eine gewisse Zeit zusammenzubringen, sind aus Gründen der Profilierungssucht und Eitelkeiten gescheitert. Aber man muss ja nicht gleich aufgeben.


Vielleicht wird das was mit der Lucke Partei (die neue natürlich) wäre toll
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Re: Neue Richtung

Beitragvon K Hanisch » Di 4. Aug 2015, 20:57

Es ist vor allem wichtiger, sich um ein bestimmtes Thema, einen Inhalt herum zuversammeln. Wir als Neue Richtung haben das im letzten Jahr mit einem lokalen Bündnis gegen das Freihandelsabkommen TTIP gemacht und sogar etablierte Kräfte mit ins Boot geholt. So war die örtliche Gruppe der Linkspartei, der Kreisverband der Grünen, eine Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung und der BUND dabei. Es war ein harmonisches Zusammenarbeiten und ich muß sagen, an der Basis der etablierten Parteien gibt es noch vernünftige Leute. Leider schlief das Bündnis über die Sommerferien dann ein - auch weil ein wichtiger Verbindungsmann weg zog.

Auf lokaler Ebene mit lokalen Themen (z.B. Kampf gegen die Privatisierung des städtischen Wasserwerkes u.ä.) kann man durchaus mit den etablierten Kräften zusammenarbeiten. Auf nationaler Ebene geht das nicht, da sind die Interessen zu unterschiedlich und die Systemparteien schauen verächtlich auf die kleinen Gruppierungen herab oder reden noch nicht einmal mit ihnen.

Der Kampf auf lokaler Ebene ist aber der Anfang, um die Menschen zu mobilisieren. Da bringen Sie sich noch eher ein, wie zahlreiche Bürgerinitiativen beweisen. Auf nationaler Ebene haben die Menschen schon resigniert.
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Re: Neue Richtung

Beitragvon AlexRE » Di 4. Aug 2015, 21:31

K Hanisch hat geschrieben:(...)

Es war ein harmonisches Zusammenarbeiten und ich muß sagen, an der Basis der etablierten Parteien gibt es noch vernünftige Leute. Leider schlief das Bündnis über die Sommerferien dann ein - auch weil ein wichtiger Verbindungsmann weg zog.

(...)

Der Kampf auf lokaler Ebene ist aber der Anfang, um die Menschen zu mobilisieren. Da bringen Sie sich noch eher ein, wie zahlreiche Bürgerinitiativen beweisen. Auf nationaler Ebene haben die Menschen schon resigniert.


Ich befürchte mittlerweile, dass die Vielzahl der kleinen Grüppchen demokratischer Aktivisten trotz geeigneter gemeinsamer Nenner wie der Forderung nach Volksabstimmungen auf Bundesebene und (gerade aktuell) Beseitigung der Mängel am Rechtsstaatsprinzip wie der eingeschränkten Gewaltenteilung in Deutschland einfach zuviel des Guten ist. Es ist in Zeiten des Internets zu einfach geworden, sich zu einer kleinen Personengruppe zusammenzufinden und sein eigenes Süppchen zu kochen. Das führt dann zu einer unprofessionellen Unfähigkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und die eigenen politischen Steckenpferdchen etwas zurückzustellen.

Die Professionalität ist aber auch das einzige, was das vermachtete und zunehmend dekadente Parteibuchkarrieristen - Establishment der demokratische Basis voraus hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht zu beheben ist ...
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