Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon AlexRE » Fr 20. Nov 2020, 09:49

Dann kopiere ich meine Beiträge auch hierher. ;)

maxikatze hat geschrieben:>>Die Politiker sollten ernsthaft darüber nachdenken, ob es nicht möglich ist, dass per Gesetz die deutsche Staatsbürgerschaft in bestimmten Fällen auch wieder aberkannt werden kann. Das wäre ein Zeichen, das besagt: Mit uns nicht!<<


Derzeit verbietet das Grundgesetz ausdrücklich den Entzug der Staatsbürgerschaft, wenn der Betroffene dadurch staatenlos wird. Wir sind allerdings offiziell im Krieg gegen Islamisten, zumindest in Afghanistan. Dass jemand mit deutscher Staatsbürgerschaft öffentlich Kriegsfeinde unterstützt, dürfte eigentlich strafrechtliche Fragen von erheblichem Gewicht aufwerfen. Das interessiert nur mal wieder keinen Verantwortlichen.

>>ich dachte bei meinen Überlegungen an die Kriminellen, die die doppelte Staatsbürgerschaft besitzen. Da muss es möglich sein, diese wieder zu entziehen, um die Leute konsequent abschieben zu können.<<


Das ist auch möglich, jedenfalls nach dem GG. Art. 16 verbietet den Entzug der Staatsbürgerschaft nur, wenn jemand dadurch staatenlos wird.
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Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon icke » Fr 20. Nov 2020, 13:50

maxikatze hat geschrieben:Und sowas wird zugelassen? Wo bleibt denn die Härte des Staates? Ist der Einsatz von Wasserwerfern nur für Demonstranten vorgesehen, wenn gegen das sogenannte Bevölkerungsschutzgesetz protestiert wird?
Diese Islamisten-Typen bewegen sich außerhalb unseres GG und machen aus ihrer Abneigung zum Rechtsstaat keinen Hehl. Wenn es ihnen hier nicht gefällt, dann sollen sie ihre Koffer packen und dorthin gehen, wo der Islam Staatsreligion ist. Das soll und muss ihnen der Staat endlich klarmachen.
Als die MOPO 2015 aus Solidarität mit den ermordeten Karikaturisten die Zeichnungen veröffentlichte, kam es zu einem Brandanschlag auf das damalige Verlagsgebäude.

https://www.mopo.de/hamburg/-morde-ausd ... yrBfp0rouo

In Deutschland wurde keine Demonstration aufgelöst, weil gegen Bevölkerungsschutzgesetz demonstriert wurde, sondern weil die Randalierer 77 Polizisten verletzten und sich erneut nicht an die Auflagen hielten. Die 77 Polizisten haben sich ihre Verletzungen nicht selbst zugefügt. Im Gegensatz zu dem AfD-Typen haben die Polizisten auch keine Angriffe auf sich inszeniert. Außerdem wurden keine Wasserstrahlen wie in S21 eingesetzt, sondern nur ein kleiner Nieselregen. Wenn die Randalierer nicht wetterfest sind, sollen sie gleich zu Hause bleiben oder mit den Islamisten Deutschland verlassen. AfD, Pegida und NPD sind auch nicht das Volk. Bachmann ist ein Dealer wie George Floyd und bezahlte keinen Unterhalt für seine Kinder.
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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon maxikatze » Fr 20. Nov 2020, 14:37

Die 77 Polizisten haben sich ihre Verletzungen nicht selbst zugefügt.


Ich bin die Letzte, die gegen die Polizisten wettern würde.

Mir fällt nur auf, dass die Staatsmacht sich zurückhält, wenn Salafisten auf Marktplätze hetzen oder Islamisten usw beinahe ungestört demonstrieren und ihre Judenfeindlichkeit zum Ausdruck bringen. Auch vermisse ich grundsätzlich die Gegendemo dazu. Wo sind denn all die Großfressen, die sonst gegen "rechts" aufmarschieren? Gehen sie ein zu hohes gesundheitliches Risiko ein, wenn sie gegen den Islamfaschismus auf die Straße gehen würden? Haben sie Angst, dass sie vermöbelt oder mit einem Messer Bekanntschaft machen? Sind sie zu feige, in diesen Fällen "Haltung " zu zeigen?
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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon maxikatze » So 22. Nov 2020, 11:39

Ich habe auch noch nie gehört, das Özdemir in irgend einer Weise Erdogans Politik befürwortet, noch dass er ein islamisches Deutschland möchte. Das Gegenteil ist der Fall.

So lange sich Kinder nach diesem Beispiel richten und das als Vorbild nehmen, kann ich mir eine gut funktionierende Integration nicht vorstellen. Der Zug ist längst abgefahren.
https://plus.tagesspiegel.de/gesellscha ... C80GvI-XX4
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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon maxikatze » Mo 23. Nov 2020, 14:55

Müssen wir uns das bieten lassen? Warum werden verfassungsfeindliche islamistische Demos nicht untersagt bzw aufgelöst? Jeder Einzelne, der daran teilgenommen hat, stellt eine Gefahr für unsere rechtsstaatliche Ordnung dar. Das sollte jedem klar sein.
Wie die Hamburger Morgenpost berichtete, haben Salafisten in den sozialen Medien positive Stellungnahmen zu Anschlägen gepostet und den Mörder des Lehrers Samuel Paty aus Frankreich gehuldigt, während der Lehrer selbst als „Hund“ beschimpft wurde.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... dVRGXxJ4vU
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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon AlexRE » Mo 23. Nov 2020, 15:33

maxikatze hat geschrieben:Müssen wir uns das bieten lassen? Warum werden verfassungsfeindliche islamistische Demos nicht untersagt bzw aufgelöst? Jeder Einzelne, der daran teilgenommen hat, stellt eine Gefahr für unsere rechtsstaatliche Ordnung dar. Das sollte jedem klar sein.
Wie die Hamburger Morgenpost berichtete, haben Salafisten in den sozialen Medien positive Stellungnahmen zu Anschlägen gepostet und den Mörder des Lehrers Samuel Paty aus Frankreich gehuldigt, während der Lehrer selbst als „Hund“ beschimpft wurde.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... dVRGXxJ4vU


Eine angemessene und hinsichtlich des Schutzes der eigenen Bevölkerung und der europäischen Verfassungsordnungen verantwortliche Reaktion auf diese faschistischen Aggressoren im religiösen Mändelchen würde erfordern, dass die politische Klasse Europas einen über Jahrzehnte hinweg gepflegten Selbstbetrug eigesteht. Damit tun sich Berufspolitiker schwer, das sind ja in der Regel nicht die ehrlichsten Menschen.
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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon icke » Sa 5. Dez 2020, 12:07

Die JUSOS haben die Jugendorganisation als Partnerorgansiation akzeptiert. Macht Sinn: Die sozialdemokratische Jugendorganisation der Fatah engagiert sich sowohl in klassischen als auch in modernen sozialdemokratischen Themen. Das sind beispielsweise:

- Sicherung der Renten
- Faire Löhne
- Gleichberechtigung der Geschlechter
- Kampf gegen Altersarmut
- Chancengleichheit in der Bildung
- Herstellung einer Bildungsgesellschaft
- Gesellschaftlicher und politischer Pluralismus
- Einsatz gegen Rassismus, Extremismus und Antisemitismus
- Starke Arbeitnehmerrechte
- Diversity und Anspruch auf gleichen Lohn bei gleichwertiger Arbeit
- Engagement für die Ehe für alle und Stärkung der Rechte von Homosexuellen
- Kampf gegen den Klimawandel und Schutz der Umwelt
- Queerfeministische Klimagerechtigkeit und queerfeministische Agrarwende.

Auf dem Bild ist ein typischer palästinensisch-arabischer Jungsozialist zu sehen, ein Mitglied der Jugendorganisation der Fatah, der neuen Schwesterorganisation der deutschen JUSOs. Der Koran fest in der rechten Hand, der linke Zeigefinger zeigt gen Himmel. Der sozialdemokratische Bezug ist eindeutig.

Bild
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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon maxikatze » Sa 12. Dez 2020, 13:04

Ahmad Mansour:
Europa muss seine Werte klar und deutlich kommunizieren. Außerdem muss es ein Vorbild in Sachen Terrorismus- und Ideologiebekämpfung sein.

https://www.derstandard.de/story/200012 ... BeMorvdLUk
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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon Uel » Fr 8. Jan 2021, 11:14

Ein interessanter Kommentar gegensätzlicher Positionen zweier französischer Islamforscher und -ktitiker, Kepel und Roy: https://www.nzz.ch/international/jihadismus-und-terror-in-europa-was-sind-die-ursachen-ld.1590742?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
- Kepel meint, der Salafismus habe sich religios radikalisiert durch die salafistische (d. h. ohnehin fundamentalistische) Auslegungen durch schlecht bezahlte importierte landesfremde radikale Prediger.

- Roy sieht die Ursprünge in religiös Ungebildeten im Widerstandskampf gegen die Sowjet-Armee und ihre Suche nach ideologisch Vereinigendes. Das erkläre auch die spätere Faszination auf gewaltbereite, oft schon vorbestrafte junge Menschen, die eine rechtfertigungs-Ideologie bekommen, von quasi religiösen Erweckungserlebnissen berichten.

- Ich plädiere, wie so oft im wirklichen Leben, für das "Sowohl - Als Auch" statt auf das "Entweder - Oder": beide Dinge werden wirksam werden können, wahrscheinlich abhängisg von der gesellschaftlichen Situation, in der sich der Ideologie-Gefährdete befindet. Dabei können sie natürlich sehr unterschiedlich wirksam sein, was die Fallzahlen oder sogar Örtlichkeiten angeht.

Liebe Grüße
von Uel


dran denken: Narrenhände besonders oft waschen, 2m Abstand halten und bei Narren und prustenden Joggern 5m (Atem)-Abstand!
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Re: Fakten über den Islam - Realität kontra Pseudo-Islamophobie

Beitragvon AlexRE » Fr 8. Jan 2021, 12:59

Uel hat geschrieben:Ein interessanter Kommentar gegensätzlicher Positionen zweier französischer Islamforscher und -ktitiker, Kepel und Roy: https://www.nzz.ch/international/jihadismus-und-terror-in-europa-was-sind-die-ursachen-ld.1590742?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
- Kepel meint, der Salafismus habe sich religios radikalisiert durch die salafistische (d. h. ohnehin fundamentalistische) Auslegungen durch schlecht bezahlte importierte landesfremde radikale Prediger.

- Roy sieht die Ursprünge in religiös Ungebildeten im Widerstandskampf gegen die Sowjet-Armee und ihre Suche nach ideologisch Vereinigendes. Das erkläre auch die spätere Faszination auf gewaltbereite, oft schon vorbestrafte junge Menschen, die eine rechtfertigungs-Ideologie bekommen, von quasi religiösen Erweckungserlebnissen berichten.

- Ich plädiere, wie so oft im wirklichen Leben, für das "Sowohl - Als Auch" statt auf das "Entweder - Oder": beide Dinge werden wirksam werden können, wahrscheinlich abhängisg von der gesellschaftlichen Situation, in der sich der Ideologie-Gefährdete befindet. Dabei können sie natürlich sehr unterschiedlich wirksam sein, was die Fallzahlen oder sogar Örtlichkeiten angeht.



Ich würde sagen, die Thesen von Roy sind weitaus belastbarer bzw. wissenschaftlich fundierter als die der meisten anderen Erklärbären. Erst kommen Hass und Gewaltbereitschaft, dann die Religion oder irgendeine beknackte Ideologie, um den Gewaltausbruch zu rechtfertigen oder ihn sich selbst zu erklären.

Man muss sich nur den aktuellen Kaukasuskonflikt ansehen. Wie kann es denn sein, dass schiitische Iraner armenische Christen gegen schiitische Aserbeidschaner unterstützen, während sunnitische Türken und sogar Israelis die Aseris gegen Armenien aufrüsten? Da ist die Religion auf einmal total unwichtig, es zählen nur noch der ethnische Konflikt zwischen Aseris und Persern und die ethnische Verwandtschaft zwischen Aseris und Türken. Religion wird da gerade nicht als Mäntelchen für diese spezielle gegenseitige Aggression gebraucht, da geht es ganz offen nur noch um Blut und Boden.
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