
Staber hat geschrieben:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ponader-kuendigt-rueckzug-aus-piratenvorstand-an-a-883017.html
Die Frage ist.....wem interessiert das noch....außer den Piraten.
1.
humble_opinion heute, 21:54 Uhr
Wir können die Piraten im Bundesparlament schon brauchen und sie werden sicher eine ähnliche Zeit zur Strukturierung benötigen wie damals die Grünen. Allerdings sind in der Öffentlichkeit geführte Personalstreitigkeien immer [...]
Wir können die Piraten im Bundesparlament schon brauchen und sie werden sicher eine ähnliche Zeit zur Strukturierung benötigen wie damals die Grünen. Allerdings sind in der Öffentlichkeit geführte Personalstreitigkeien immer abträglich. Das gilt auch in Gesellschaftsteilen, die sich für (sachliche) Transparenz einsetzen.
SPITZENPIRAT VERLÄSST DIE PARTEI
„...was ich jetzt mal loswerden muss!“
Das Chaos in der Piratenpartei weitet sich aus. In Baden-Württemberg hat nun der Landesvorsitzende seinen Posten geräumt - und seine Parteimitgliedschaft gekündigt. Der Grund: Drohungen und wüste Beleidigungen.
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In einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben beklagte der Informatiker, ihm und seiner Familie sei anonym körperliche Gewalt angedroht worden. Dies sei der Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen gebracht habe.
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Es wird kaum eine dauerhafte Wahlalternative zu dem ökonomisch / pekuniär korrupten Politkarrieristen - Esablishment aufgebaut werden können, wenn die Akteure in neuen Parteien sich noch hemmungsloser durch ihre kleinen menschlichen Eitelkeiten korrumpieren lassen.
Staber hat geschrieben:Schade um eine mögliche Hoffnung auf dem Weg dieses Landes in eine ernst zunehmende Demokratie, den kein Stellvertreter für den offenbar schlaftrunkenen Souverän übernehmen kann.
"Durch den zunehmenden Stress sei er immer frustrierter geworden. Seine fünf Jahre alte Tochter habe er immer seltener gesehen. Viele hätten den Zeitaufwand nach dem Erfolg bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011 einfach falsch eingeschätzt."
Das kommt davon, wenn man auf allen politischen Sachgebieten von heute auf morgen das Rad neu erfinden will. Kein Wunder, dass das irrationale Aggressionen aus dem Mob heraus und "burn out" bei den Hauptakteuren nach sich zieht.
Die Piraten müssen endlich sinnvolle Prioritäten setzen, sonst war das Ganze wirklich nur ein Strohfeuer.
Basisdemokratie / direkte Demokratie muss man lernen, ja geradezu ein neues Bewusstsein für die kollektive Eigenverantwortung eines echten Volkssouveräns entwickeln. So ein Selbstverständnis gab es in Deutschland nämlich noch nie.
Aber es ist möglich, das zeigt das Beispiel der Schweiz.
1956otto
| 5 Beiträge
Die Piratenpartei ist ein Haufen von Spinnern und Träumern die sich erst finden müssen. Aber aus Spinnern und Träumer können aber Menschen hervorgehen die Deutschland positiv umkrempeln, langweilig sind sie schon heute nicht, es ist jedoch eine lange und schwere Geburt, sie werden es schaffen.
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Wenn sie es nicht schaffen, dann müssen eben vernünftigere Leute einen neuen Versuch unternehmen, eine Wahlalternative zu den schwarz-gelb-rot-grünen Grundgesetzverrätern zu schaffen.
Sich auf dümmliches Piraten - bashing zu beschränken (siehe einige der hiesigen Forenschmierer) und selbst keinen Finger für die Wiederherstellung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit krumm zu machen, ist jedenfalls ungefähr so respektabel wie das Gekläffe von irgendeinem Köter hinter einem Gartenzaun.
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Die Piraten versprechen ein breites Programm bis zur Bundestagswahl. Doch ausgerechnet mit dem wichtigen Feld Außenpolitik tut sich die Partei schwer. In die Debatte um geeignete Positionen mischt sich das wirre Weltbild von Verschwörungstheoretikern.
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Beraten lassen sich die Friedenspiraten ausgerechnet vom umstrittenen Publizisten Christoph Hörstel. Einst als Experte und Journalist gefragt, gilt er heute weitgehend als diskreditiert. Mal prangert Hörstel die angebliche Verwicklung der CIA in die Anschläge vom 11. September 2001 an, mal erzählt er einem iranischen Radiosender, Deutschland habe keinerlei Verantwortung für das Existenzrecht Israels. Die Palästina-Politik der Bundesregierung gehöre zertrümmert, "bis sie in kleinen Stücken am Boden liegt", meint er.
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